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Fragen zum SLRG Schutzkonzept für Trainings?

  • Habt ihr Fragen & Inputs zur Umsetzung des SLRG Schutzkonzeptes für eure Trainings?
  • Avez-vous des questions et des contributions concernant la mise en œuvre du concept de protection de la SSS pour votre entraînements?
  • Avete domande e suggerimenti sull'attuazione del concetto di protezione SSS per la vostra allenamenti (training)?  
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  • Wie ist das mit den Garderoben bzw. der Hinweis betreffend Umziehen mittels Badetuch zu verstehen? Dürfen wir die Garderoben nicht nutzen? Oder ist das nur eine Empfehlung der SLRG? In unserem Bad bestünde die Möglichkeit sich im Eingangsbereich auszuziehen (wenn man die Badehosen schon anhat), durch den Lehrereingang hinein und anschliessen via Garderoben wieder hinauszugehen. So wird Kontakt mit der nächsten Gruppe vermieden. Sich im Hallenbad mit Badetuchumhüllung wieder anzuziehen ist aufgrund der Wärme, nicht gerade angenehm und wenn man eh durch die Garderoben geht, könnte man sich dort ja geradesogut auch umziehen.

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    • Barbara Meier Bezüglich der Benutzung der Garderoben (wie auch der restlichen Infrastrukur wie z.B. Duschen und Toiletten) legt der Badbetreiber Massnahmen fest (in einem eigenen Schutzkonzept).

      Unsere Empfehlung bzgl. Umziehen und auch Duschen ist dahingehend zu verstehen, dass wir die Zeit im Bad möglichst kurz halten möchten und die Chancen, welche eine Vermischung von Personengruppen hervorrufen kann, tief sein müssen. Wenn dies ein Bad mit den eigenen Massnahmen (z.B. Einbahnverkehr für rein und raus) schon umsetzt, umso besser.

      Eine enger Austausch mit dem Badbetreiber ist in jedem Fall anzustreben.

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  • Hallo Zusammen

    Marc Audeoud said:
    Bezüglich der Benutzung der Garderoben (wie auch der restlichen Infrastrukur wie z.B. Duschen und Toiletten) legt der Badbetreiber Massnahmen fest (in einem eigenen Schutzkonzept).

    Wie sieht die Situation aus, wenn der Badbetreiber kein Schutzkonzept erstellt und uns als Sektion für unser Training aber die Infrastruktur zur Verfügung stellt (quasi in Eigenverantwortung):

    Können wir dann für die Nutzung ein eigenes Schutzkonzept erstellen? Oder muss das zwingend über den Betreiber laufen?

    Danke und Gruss
    Michi

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    • Michael Jöhl 

      Wir empfehlen euch folgendes:

      1. Schriftlich zu dokumentieren (z.B. Sicherung des Email-Verkehrs), dass ihr a) den Badbetreiber angefragt und euch nach dessen Betriebs-Schutzkonzept erkundigt habt und b) der Badbetreiber euch mitgeteilt hat, dass er kein solches Betriebs-Schutzkonzept kennt und er euch die Nutzung gewährt.
      2. Basierend auf dem SLRG-Schutzkonzept und demjenigen des VHF (Verband Hallen- und Freibäder) für euch im Verein ein eigenes Umsetzungskonzept zu erstellen. Nach Wunsch lesen wir dies gerne gegen und geben euch Feedback. 

      Auf der Website des VHF (Verband Hallen- und Freibäder) findet ihr einerseits das Branchen-Schutzkonzept sowie weiterführende Fragen&Antworten: https://www.vhf-gsk.ch/data/index.php/news

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      • Michael Jöhl
      • Präsident Sektion Lachen
      • mjoehl
      • 4 mths ago
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      Reto Abächerli 

      OK, alles klar. Danke dir für die schnelle und sehr hilfreiche Antwort.

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  • Ideen für die Umsetzung  sind bei uns vorhanden.

    Wir warten noch auf den Brief vom Sportamt.

    Ich denke,erst dann kann man wirklich konkret planen

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  • Wie ist das Schutzkonzept der SLRG im Vergleich zu den Regeln der Hallenbadbetreiber zu verstehen? Ist es als Ergänzung zu den Anforderungen der Hallenbadbetreiber gedacht?

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    • andin Das ist so. Die Anforderungen der Badbetreiber sind einzuhalten, ansonsten dürfen die Bäder ihren Betrieb gar nicht aufmachen/aufrechterhalten. Diese Massnahmen regeln den Betrieb und die Abläufe im Bad.
      Das Schutzkonzept SLRG für Trainings beinhaltet die Massnahmen aus (Sport-)Sicht der SLRG für die Trainierenden (unabhängig von der Infrastruktur des Badebetriebs) und muss auch eingehalten werden.

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  • Danke Marc für die Antwort

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  • Etwas ist für mich an der Regelung zur Anzahl Personen nicht nachvollziehbar.

    Es dürfen max. 5 personen als gruppe sport treiben. Mit 2m Abstand zueinander bzw. 10m2/person. So weit so gut. Im hallenbad heisst das aber, dass ich für Kreisverkehr zwei bahnen für die 4-5 schwimmer brauche.

    Die stadt zürich sieht das mit dem kreisverkehr und 10m2/person in ihrem bäderschutzkonzept auch so vor, sieht aber dementsprechend ein maximum von 10 personen quf 2 bahnen vor. Öffentlicher badebetrieb ist ab circa 8. Juni vorgesehen.

    Ich darf also aktuell nur mit 4 kids auf 2 bahnen (leiter zählt ja zur gruppe dazu), aber irgendwelche anderen leute dürfen "einzeln" zu 10 auf zwei bahnen??

    Wie ist diese ungleichbehandlung zu erklären? Oder ist absehbar, dass bis zur bäderöffnung für die öffentlichkeit auch die gruppengrössen für trainingsgruppen nach oben angepasst werden? Bei fast 20 kids pro gruppe kann ich so nur alle 4-5 wochen für jedes kind ein Wasserraining anbieten.

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    • Barbara Meier 

      Unter den aktuellen Vorgaben des BAG, gelten für uns 2m Abstand und die maximale Gruppengrösse von 5 Personen als zwei einschränkende Massnahmen. Dies gilt vorläufig für alle.

      Wie die Vorgaben ab dem 8.6.2020 aussehen, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Chancen bestehen, dass z.B. die Einschränkung der maximalen Gruppengrösse geändert wird. Falls die maximale Gruppengrösse erhöht wird, dürften wir dann, unter Einhaltung der Vorgaben des Badbeteibers, natürlich auch unsere Trainingsgruppengrösse erhöhen.

      Aber eben, aktuell gelten die Vorgaben oben, bzw. gemäss unserem Schutzkonzept SLRG für Trainings.

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  • Hoi Zäme

    Wie handhabt ihr das desinfizieren von Vereinsmaterial, welches im Pool (Chlorwasser) gebraucht wird. z.B Schwimmbretter, Pool-Bouy, Puppen.

    Ein Apotheker hat mir auf Anfrage bestätigt, das Chlorwasser ja schon desinfizierend ist. Somit ist es nach gebrauch schon desinfiziert. Oder seht ihr das anders?

    Danke für eure Rückmeldung.

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    • Manuel Zoellig 

      Alle aktuell vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Viren durch das Chlor sicher abgetötet werden. Damit besteht in Schwimmbädern generell kein größeres Ansteckungsrisiko als in anderen Einrichtungen auch.

      Auf die Desinfektion von Schwimmbretter, Pool-Bouy und Puppen bezogen, gibt es jedoch auch einige unklare Punkte: Z.B. Wie lange müssen diese Gegenstände in chloriertes Badewasser getaucht werden? Wir rasch werden die Viren unschädlich gemacht? Es ist gut möglich, dass diese Unklarheiten Bestand haben werden. Schlichtweg, da es wohl keine spezifischen Studien hierüber geben wird. 

      Für den SLRG-Alltag bedeutet dies:

      • Wenn unter vertretbarem Aufwand umsetzbar, sollte Material in einem Training oder einem Kurs möglichst nicht geteilt werden.
      • Falls die Nutzung von Material in einem Training oder einem Kurs durch mehrere Personen unumgänglich ist, bietet eine gewissenhafte Händehygiene (welche so oder so erfolgen soll) ein vertretbares Mass an Schutz. 
      • Gemeinsam benutztes Material ist nach dem Training/Kurs zu reinigen (und falls vom Material her möglich: zu desinfizieren) und durch die Luft zu trocknen.
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    • Merci, Reto, für die ausführliche Antwort! 

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  • Hallo

    Mit dem GS Newsletter jam ein Link zu einem Schutzkonzeot für Trainings. Gilt das SLRG Schutzkonzept vom 27.4. nun nicht mehr? Gibt es ein neues? Oder ist das im Newsletterangegebene Konzept nun das geltende? 

    Lg barbara

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    • Barbara Meier 

      Bis zum 06.06. gelten die Schutzkonzepte der einzelnen Sportfachverbände. D.h. für den Rettungsschwimmsport das Schutzkonzept der SLRG.

      Per 06.06. ändert dies. Ab dann gibt es keine spezifische Schutzkonzepte für einzelne Sportarten mehr. Für alle Sportarten gelten dieselben Rahmenbedingungen. Jeder Verein braucht ein eigenes Schutzkonzept.

      Links:

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  • Hallo 

    Ich habe die neuen Rahmenbedingungen ab dem 06.06. gelesen. Aktuell stelle ich mir die Frage, wie wir schlau ein Training durchführen sollen, wenn wir pro Person 10 Quadratmeter Platz einrechnen müssen? Unser Hallenbad rechnet bei Kursen z.B. Schwimmkursen keine 10 Quadratmeter pro Person. Dies da man ja weiss, wer sich wann auf dieser Fläche aufgehalten hat, was im öffentlich Bereich ja nicht der Fall ist. Sie orientieren sich dann an der 2m Abstandsregel (dafür sind keine 10 Quadratmeter pro Person nötig). Könnten wir unser Schutzkonzept so gestalten?

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    • Ramona Hitz So weit ich das verstanden habe, kannst du, wenn du noch Fläche ums Becken hast, dort zum Beispiel mit einem Teil der Teilnehmer Training abhalten (Fallbeispiele, Krafttraining, Ballwerfen etc.). Im Becken dürften pro 10m2 aber einfach nur eine Person sein - gemäss Swyss Olympic Infoflyer und Musterkonzept für Trainings jeglicher Sportarten.

      Für unsere Aquafitness-Kurse wurden unserer Aquafitness-Verantwortlichen aber gesagt, dort sei mit 4m2 pro Person zu rechnen, weil statische Übungen. Weshalb ich dann fürs Krafttraining ausserhalb des Wassers auch mit 10m2 pro Person (und nicht einfach mit 2m Abstand) rechnen soll, ist mir deshalb schleierhaft.

      Sehr originell ist, dass die Stadt Zürich für unser Hallenbad als maximale Personenzahl 101 angibt. Das Becken ist aber nur 310m2 gross und die Fläche darum vielleicht nochmal die selbe Fläche. Da wurden wohl Garderoben, Duschen, Gänge und WC mitgerechnet.

      So ganz klar scheinen mir die Regeln diesbezüglich noch nicht zu sein.

      Meine Frage weiter unten hatte ich ursprünglich Reto per Mail geschickt. Er wird seine Antwort dann noch posten.

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  • Im angepassten Kursprogramm Basis Pool gibt es beim Punkt 1.6.1 (Bergen zu zweit) keine Anpassungen. Darf man dies in zu dritt in der Praxis üben, d.h. mit Körperkontakt?

    Der Nacken-Stirngriff darf aber nur mit der Puppe geübt werden?

    Und: Gelten für den Parcours mit der Puppe im Plus Pool die gleichen Zeiten wie mit einer normalen Person? 

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  • Hallo

    Ich habe eine Frage betreffend den neuen Vorgaben zum Trainingsbetrieb. Ihr habt uns diese Unterlagen geschickt:

    Ausserdem hat uns das Sportamt der Stadt Zürich das ok zur Bahnennutzung gegebenen, ohne Einschränkung der Personenzahl pro Bahn/Fläche o.ä.

    Nun bin ich etwas verunsichert, mit wie vielen Personen wir trainieren dürfen. Im Musterschutzkonzept steht, dass pro 10m2 Trainingsfläche eine Person zulässig ist.
    Ist dies eine zwingend einzuhaltende Bundesvorgabe? Wenn ja, würde das bei zwei Bahnen 12 Personen bedeuten. Wir sind pro Jugendtrainingsgruppe aber circa 17 Personen. Es hat aber noch einen 2-3m breiten Bereich entlang der Bahnen, wo wir auch Kraftübungen o.ä. machen könnten. Darf ich den zur Trainingsfläche dazuzählen? Dann dürfte ich mit allen gleichzeitig trainieren. Darf aber in der Regel nur 12 Personen im Wasser haben? Die Definition der Trainingsfläche gestaltet sich in unserem Fall etwas schwierig…

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    • Barbara Meier Die Wasserfläche und die Fläche um die Becken können einzeln gerechnet werden. Konkret habt ihr ein Maximum auf euren zwei Bahnen im Wasser. Daneben könnt ihr an Land einen separaten Trainingsteil mit weiteren TN durchführen.

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  • Ich bin froh, wenn ich noch eine Rückmeldung auf meine Fragen vom letzten Donnerstag erhalte...

    Im angepassten Kursprogramm Basis Pool gibt es beim Punkt 1.6.1 (Bergen zu zweit) keine Anpassungen. Darf man dies zu dritt in der Praxis üben, d.h. mit Körperkontakt?

    Der Nacken-Stirngriff darf aber nur mit der Puppe geübt werden?

    Und: Gelten für den Parcours mit der Puppe im Plus Pool die gleichen Zeiten wie mit einer normalen Person? 

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    • Sandra Crameri Danke für deine Frage, gerne hier die Präzisierung.

      Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung gilt aktuell generell: kein Körperkontakt ohne Schutzausrüstung und die Schutzausrüstung ist trocken anzuziehen. Mit anderen Worten, im Wasser kein Körperkontakt (daher auch die Puppen als Ersatz).

      Das Thema Aus-dem-Wasser-bringen (bzw. Bergen) kann trotzdem instruiert werden, sei es durch mündliche Erklärungen oder durch Vorzeigen am Trockenen mit der Schutzausrüstung. Es wird eine gewisse Herausforderung für die Kursleitenden sein, die Kursteile zeitlich so zu gestalten, dass man die trockenen Teile etwas zusammennimmt.

      Übrigens: falls ihr im Kurs zwei Personen habt welche im Privaten zusammenleben, dürfen diese sich berühren und können alles vorzeigen  :-)

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  • Guten Tag zusammen

    Im Mail 'Informationen des Krisenstabes SLRG' vom 28. Mai wird angekündigt, dass bis am 3. Juni eine neue Version des 'Schutzkonzept für Trainings' verfügbar sein wird. Wie ist der Stand diesbezüglich?

    Besten Dank und en Gruess

    Markus

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  • Vielen Dank für die Antworten!

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  • Wann ist eine überarbeitete Version dieses Schutzkonzepts zu erwarten?

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